Tiger Mountain – wandern (West) oder Biken (East)

Tiger Mountain East View Point

… Es war einmal mehr ein abenteuerliches Wochenende – auf jeden Fall spüre ich jeden Muskel…

Da die Wettervoraussichten für Samstag eher durchzogen waren (inkl. Regen) entschloss ich mich zu Hause zu bleiben. Ich sitze da beim Frühstück und draussen scheint die Sonne. Also nix wie los und ab in die Natur. So mache ich mich auf den Weg zum Tiger Mountain. Dort angekommen bereite ich mich für eine Bike tour vor und lege los – leider muss ich die Übung aber nach wenigen Minuten abbrechen. Im Tiger East sind Fahrräder verboten. So lade ich mein Bike wieder ins Auto ein und mache mich zu Fuss auf den Weg zum Viewpoint Tiger Mountain West. Nach gut einer Stunde und endlosen Höhenmetern erreiche ich auch den Aussichtspunkt. Hier geniesse ich die Sonne und nach einer kleinen Stärkung mache ich mich wieder auf den Rückweg.

Tiger Mountain WA
Hike to Tiger Mountain West Viewpoint

Jetzt habe ich mich aber informiert und erfahren dass die Bikes im Tiger East erlaubt sind. So mache ich mich am Sonntag auf den Weg zum Tiger East. Da ich mich nicht top fit fühle, entschloss ich für den Aufstieg die Schotterstrasse anstelle einer der Trails zu nehmen. Nach ca. 1 Stunde und 20 Minuten Aufstieg erreiche ich dann den View Point Tiger Mountain East. Oben angekommen hagelt es. Doch nach 5 Minuten ist alles wieder in Ordnung.

Tiger Mountain East View Point
View Point Tiger Mountain East

Ich gönne mir eine kurze Pause und eine kleine Stärkung und mache mich dann auf die Abfahrt. Die Trails sind sehr anspruchsvoll, insbesondere bei den nassen Passagen (und es sind nicht wenige) ist Vorsicht geboten – denn an vielen Stellen ist es abschüssig und die nassen Trunks oder Rocks sind „heimlifeiss“. Ich finde meinen Lauf und gewinne immer mehr Vertrauen – es macht richtig Spass! Kurz vor dem mittleren Abschnitt – Fahrerfehler: Ein hoher Absatz, eine nasse Wurzel und etwas zu stark auf der Vorderbremse. Das kommt nicht gut – mein Lenkrad dreht es gleich um 180 Grad und ich lande auf „allen vieren“… Soweit so gut und weiter nicht schlimm. Ich stehe auf, und weiter geht’s – doch: Das Selbstvertrauen, welches ich eben aufgebaut habe, schwindet und ich sehe überall nur noch Gefahren, weshalb ich meinen Fluss verliere… Es folgt der mittlere Abschnitt…

MTB Trails Tiger Mountain East
Trails Tiger Mountain East

Dieser ist dann sehr anspruchsvoll mit hohen Absätzen, vielen spitzigen Steinen und Wurzeln sowie engen Kurven, die mich im Zick Zack runterbringen. Ich steige an einigen Stellen ab, denn der Respekt ist zu gross – et voilà – ein grosser Absatz gefolgt von einem grossen Stein und Fixli bleibt mit dem Vorderrad stecken; es überschlägt mich und mit dem Gesicht voran in eine Wurzel, die mich gerade so fies anlacht – autsch, aber weiter nicht allzu viel passiert. Oh, habe eben bemerkt, dass das Kabel für die Höhenverstellung des Sattels am Bike gebrochen ist. Okay, jetzt habe ich so viel Respekt, dass ich im mittleren Abschnitt mein Bike mehrheitlich stosse – dieser Abschnitt ist wohl technisch zu anspruchsvoll. Im letzten Abschnitt gewinne ich langsam aber sicher wieder an Vertrauen und die Trails entsprechen eher wieder meinem Gusto, so dass ich wieder flott vorankomme und die Fahrt (wieder) geniesse.

Tiger Mountan East
Tiger Mountain East Trails

Unten angekommen: Es war anstrengender, als ich es mir gedacht habe; ich spüre jeden Muskel und bringe ein paar Schürfungen als Erinnerung mit – es war ein grandioser Tag mit genialen Trails (ich muss allenfalls noch an meiner Technik arbeiten um nächses mal auch den mittleren Abschnitt rollend auf zwei Räder zu geniessen)

Weitere Infos für Biker (Evergreen Website)

Eine Begegnung mit Pete an der Bar

Gestern war ein wunderschoener Tag. So habe ich mich entschieden nach der Arbeit das schöne Wetter zu geniessen. Ich fuhr nach Hause, packte mein Mountainbike und fuhr einmal mehr zum Soaringeagle State Park zum Biken. Nach einer intensiven Fahrt hatte ich keine Lust mehr zum einkaufen (das ist mal so, wenn man alleine kochen und essen muss). So entschloss ich mich auf dem Heimweg nach Issaquah zum Jak’s zu fahren…. hier angekommen, das übliche – keinen Platz und mindestens 40 Minuten Wartezeit. Ah, ich bin ja alleine und kann mich an der Bar hinsetzen…. es dauert nicht lange und Pete – ein Veteran aus dem Vietnamkrieg stellt sich vor. Und schon bald kenne ich 60% der Leute an der Bar, seine Lebensgeschichte und politische Einstellung und Umgang mit Waffen – nix wildes aber spannende Geschichten und Ansichten… Ja, das war wieder einmal klassisch à la USA.

Great Steaks!
Great Steaks @ Jak’s Grill!

Weekend & Camping @ Elwha – Olympics National Park

Weekend & Camping @ Elwha – Olympics National Park

Wasn’t sure today if I should go out camping or not. Since my family is currently back in Switzerland and I am sitting on my own at home I decided to leave after work towards Olympics National park and spend the weekend around Elwha. So, get the trailer ready and let’s go…

let's go camping
let’s go camping

over an hour to wait for the ferry (Edmonds – Kingston). Well, I finally got on the ferry and enjoyed an awesome drive to Elwha where I found a nice rv campground. Now that everything is set up, I enjoy my dinner and a glass of wine!

On Saturday, I hiked to the Elwha hot springs – after a 2.5 mile hike you get to the hot springs. I climbed up to the very last one which is located in the middle of the trees and luckily the pool was mine 😉 I enjoyed the pool and relaxed!

On my way back I noticed some cultural differences (or maybe it is just the difference between male and female). The trail was quite muddy as I saw a couple hiking up to the hot springs. The girl took her nice shoes off and continued to walk barefoot – I guess she was worried about her shoes. Also, quite a few hikers didn’t care a backpack but carried all their equipment (water bottle, sleeping bag, …) by hand – not sure if this is a new trend, the culture or just the new generation.